|
|
|
|
Geschrieben von Phil
|
|
Freitag, 16. Januar 2004 |
Diese Woche war Hochschultag, das heißt, wir hatten an diesem Tag keinen Unterricht. Das war am Donnerstag. An diesem Tag fuhr ich nach Zittau, um mich über die Studienangebote an der Hochschule Zittau/Görlitz zu informieren.
In Zittau angekommen, war Haus 1 auch recht bald recht voll. Dort waren die Informationsstände und die Info-Vorlesungen aufgebaut, beziehungsweise, wurden dort abgehalten. Ich interessierte mich vor allem für die beiden Studiengänge Übersetzen (Englisch-Polnisch oder Englisch-Tschechisch). Jedoch wurde die Vorlesung dazu erst ziemlich spät gehalten, weshalb ich mich auch anderweitig umhörte. Doch das war mir doch dann alles etwas zu mathematisch-naturwissenschaftlich.
So etwas kommt für mich ja sowieso nicht in Frage, dachte ich mir. Dennoch waren die Vorträge recht interessant. So wurde uns auch das Energiesparhaus in Zittau vorgestellt. Naja, eigentlich hieß es, glaube ich, Niedrigenergiehaus. Doch letzten Endes läuft das ja doch auf dasselbe hinaus.
Als dann die Vorlesung zu den Studiengängen Übersetzen stattfand, war ich natürlich sofort zur Stelle. Und ich muss schon sagen: Es war sehr interessant und ansprechend.
Ich werde Ihnen im Folgenden natürlich nicht den ganzen Vortrag wiedergeben, doch soviel sei gesagt: Wer mit Fremdsprachen halbwegs gut kann, dem wird dieser Vortrag die Studienfach-Wahl sehr erleichtert haben. Auch, wenn es offensichtlich sehr stressig werden kann, wenn man Übersetzer ist. Soviel steht auch fest. Dafür kommt man viel in der Welt rum und lernt auch viele neue Leute kennen. Zudem ist alles eine Terminsache. Wer also keine Probleme hat, Termine einzuhalten, dem sollte dieser Beruf keine großen Probleme bereiten.
Anschließend fuhr uns ein eigens eingerichteter Shuttlebus von Haus 1 zu Haus 7, wo uns auch das Großbritannien-Zentrum vorgestellt wurde. Das Großbritannien-Zentrum ist ein Raum mit allen möglichen Medien zu England. So gibt es dort unter anderem eine öffentlich zugängliche Videothek mit englischen Videos zu allen möglichen Themenbereichen. Dann gibt es aktuelle englische Zeitungen, wie zum Beispiel „Mirror“ und „Sun“. Außerdem, was neben den genannten Sachen jedoch nebensächlich wirkte, gab es natürlich mehrere Computer mit Internetzugang. Startseite: wahrscheinlich eine britische.
Anschließend gab es noch eine Abschlussveranstaltung zur Bewerbung und Einschreibung an der Hochschule Zittau/Görlitz. Was ich an diesem Tag jedoch nicht wahrnahm, war der Bafög-Info-Stand. Grund: Ich hatte mich damit noch nie auseinandergesetzt, weshalb ich befürchtete, nur dumme Fragen zu stellen. Nächstes Jahr habe ich wahrscheinlich erneut die Gelegenheit dazu. Dann werde ich auch dieses Angebot nutzen.
Was mich insgesamt doch beeindruckte, war die (fast) luxuriöse Ausstattung des Hauses 7. Das sollte mir bewusst werden, noch bevor ich einen Fuß hinein gesetzt hatte. Denn als ich gerade nach der Eingangstür griff, um sie zu öffne, entfleuchte sie mir von selbst. Anschließend stiegen wir in einen Fahrstuhl, um in den dritten Stock zu kommen. Aber das war noch nicht alles. Als die Tür sich öffnete sprach eine hohe Stimme zu uns: „Tür öffnet, dritter Stock!“ oder so ähnlich.
Das war schon beachtlich. So was wünscht man sich doch für seine eigene Schule, vor allem wenn ab dem zweiten Stock jede Treppenstufe ca. 20 cm hoch ist. Wie gut, dass ich seit Anfang dieses Schuljahres nicht mehr in den dritten Stock muss. *freu*
Das Problem ist nur: Werde ich nach meinem Studium in einem Haus jemals wieder höher, als in den zweiten Stock steigen? Ich meine, wenn es keine Fahrstuhl gibt?!?
Viele Grüße,
Ihr Phillot. |
|
|
|
|