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Da hat die Politik ja ein neues Spielfeld gefunden: Mit Kyoto hat es begonnen, Al Gore hat sich, sicher von seiner Sache überzeugt, dieses Feldes auf sehr einseitige Weise angenommen und inzwischen posaunt es aus allen Ecken "Hilfe, der Klimawandel ist da!".
Blätter wie der Spiegel fühlen sich berufen, uns die Welt der Wissenschaft zu erklären, siehe hier, sprechen dabei von Lobbyisten und ignoranten Populisten.
Der Klimawandel ist Realität, so meint der Spiegel. Nur eine kleine Minderheit weigere sich, diesen "Fakt" anzuerkennen. Dabei interessiert es die Redakteure des Spiegel in keiner Weise, dass der menschengemachte Klimawandel unter Forschern höchst umstritten ist. Indem der Spiegel diese beträchtliche Zahl kritischer Forscher als Ignoranten und Populisten... wer weiß, was noch irgendwann kommen wird... in eine Ecke stellt, bekleckert er sich nicht gerade mit Ruhm. Mit ausgewogener journalistischer Berichterstattung hat das jedenfalls nichts mehr zu tun.
Aber ich weiß natürlich nicht, auf wessen Gehaltslisten die Spiegelredakteure noch so stehen, oder ob ihnen ein Teil der zu erwartenden Klimasteuern versprochen worden ist.
Ich jedenfalls habe eine sehr angenehme Woche in meiner Heimat verbracht. Angenehmer Nebeneffekt: ich bin fast eine Woche lang nicht dazu gekommen, irgendwelche Nachrichten zu lesen oder zu hören.
Stattdessen habe ich ein Wochenende lang ein Dach mitgedeckt, bei bestem Wetter.
      Außerdem habe ich die aufblühenden Schneeglöckchen und Krokusse in unserem Garten fotografiert, war schwimmen im Ex-Grenzfluss Lausitzer Neiße und bin jede Menge Rad gefahren.
Alles bei bestem Wetter mit Sonnenschein und ohne einen Tropfen Regen. Es war genial!
Hier in Frankfurt regnet es wieder, wie zu erwarten war...
Aber das begründet für mich keinen menschengemachten Klimawandel. Zwar ändert sich das Klima. Das jedoch schon seit Beginn der Erdwerdung. All dies einem Gas anzulasten, das der Grundstoff für die Photosynthese der Pflanzen um uns herum ist, ist zu kurz gegriffen.
Denn das Klima ist von so vielen komplexen Faktoren abhängig, auf die die Menschen bisher keinen Einfluss haben. Bei allen Klimadiskussionen, die wissenschaftlich geführt werden, spielen die seit einiger Zeit verstärkten Aktivitäten der Sonnenoberfläche, die sogenannten Sonneneruptionen, eine Rolle. Auch das derzeit im Abbau befindliche Erdmagnetfeld spielt eine gewaltige Rolle in der Klimadiskussion. Eine Umpolung von Nord- und Südpol wird dabei angenommen.
In der medialen Berichterstattung fallen all diese Aspekte unter den Tisch.
Dass gerade das CO2 für die Klimakatastrophe herhalten muss, liegt nahe. Denn, jeder Mensch atmet dieses als Endprodukt der menschlichen Atmung aus. So kann theoretisch jeder Mensch für den Klimawandel in Haftung genommen werden. Kann er zahlen, so kauft er sich frei. Kann er es nicht, so verliert er seine Existenzberechtigung. Was der Kapitalismus doch für Blüten treibt! Ich will nicht wissen, was man dann von den alten und zahlungsunfähigen Menschen irgendwann erwarten könnte. Nein, daran will ich nicht denken!
Dass diese Berichterstattung auf so wackligen Beinen steht, ist jedem selbst denkenden Menschen klar. So ist auch längst bekannt, dass sich das Pflanzenwachstum der Erde in den letzten Jahren enorm verstärkt hat, dank eines global leicht erhöhten CO2-Gehaltes in der Luft. So wird in die Luft geblasenes CO2 sogar dazu führen, dass Felder größere Erträge liefern und Pflanzen schneller und besser wachsen. Womit diese wiederum mehr CO2 binden.
Nun ja. Wie ich schon sagte. Aufgeklärte Menschen können die Hysterie getrost vergessen...
Problem ist nur wieder mal die Politik. Sie hat eine lohnende Einkommensquelle entdeckt und möchte sie für sich erschließen. Möchte man unseren Volkstretern keine böse Absicht unterstellen, so müsste man ihnen Blödheit attestieren. Ob das nun besser ist?
Ich weiß nicht, was die gefährlichere Mischung ist, doch gut ist beides nicht. Denn das Leben wird ganz einfach mal wieder teurer, ohne dass es sich der Bürger wirklich leisten könnte. Dann gibt es Luxus nur noch für Guterhalter (statt: -verdiener), wie Zetsche oder Zumwinkel, während der Ottonormalbürger sich aufgrund seines Ottos keinen Wagen mehr leisten kann...
Nun ja. Möge sich diese Geschichte nicht zu einem weiteren moralgesellschaftlichen Ausgrenzungsinstrument entwickeln. Sonst kommt dann noch irgendjemand auf die glorreiche Idee, mich "abschwören" oder "einkerkern" zu lassen. Und dass, obwohl ich doch gar nicht kirchlich bin! ;)
Ich genieße inzwischen "meinen ganz normalen März" - der mir in der Lausitz aber auf jeden Fall schon immer besser gefallen hat. Bin halt doch eher ein Sonnenmensch! ;)
  Beste Grüße, Euer Phil. |